OEM-Individualisierung
OEM-Filament: Ablauf und Details der Individualisierung
Ein Filamentauftrag für die eigene Marke beginnt mit den Details jeder Spule und Verpackung. WJ stimmt die Anforderungen mit dem Kunden ab und legt physische Muster zur zweiten Prüfung vor. Die Serienfertigung beginnt erst nach der Freigabe. Diese Punkte sollten zuvor geklärt sein.

Kurzantwort für Einkäufer
WJs OEM-Ablauf umfasst Material, Mengen, Farben, Verpackung, Spulen und Etiketten sowie die Freigabe physischer Muster vor der Serienfertigung. WJ nennt 70+ Produktionslinien, eine Fabrik mit 10.000+ m² und 24-Stunden-Schichtbetrieb. Als Referenz für einen 40HQ-Auftrag gibt WJ rund 20.000 Spulen und 25–35 Tage von der Produktion bis zur Lieferung an. Käufer sollten Konfiguration, Musterfreigabe, FOB, EXW oder DDP und den Übergabeort mit WJ vereinbaren.
1. Material, Mengen und Farben festlegen
Vor Produktionsbeginn prüft WJ Material und Menge für jede Material-Farb-Kombination. Geben Sie an, ob Standardfarben oder eine eigens für Ihre Marke entwickelte Sonderfarbe benötigt werden.
Eine Gesamtmenge ersetzt keine Aufteilung nach Material und Farbe. Die Aufstellung erleichtert die gemeinsame Prüfung; ein physisches Farbmuster schafft eine gemeinsame Referenz für die Freigabe.
2. Karton, Spule und Etiketten abstimmen
WJ bietet individuell gestaltete Versand-Faltboxen oder Schachteln mit Steckboden an. Auch Form, Größe und Position eines Sichtfensters zur Darstellung der Filamentfarbe werden abgestimmt.
Der Umkarton wird ebenfalls vorab festgelegt: Standard sind 10 Spulen pro Karton, möglich sind auch 20 oder eine andere vereinbarte Aufteilung. Wählen Sie Papp- oder Kunststoffspulen und legen Sie fest, ob Markenlogo und weitere Inhalte aufgedruckt oder Aufkleber eingesetzt werden und wie deren Gestaltung aussehen soll.
| Bestandteil | Mit WJ abstimmen |
|---|---|
| Einzelverpackung | Bauart, Druckvorlage sowie Form, Größe und Position des Fensters |
| Spule | Pappe oder Kunststoff; Markenlogo und Druckinhalt |
| Aufkleber | Bedarf, Gestaltung, Text und Position |
| Umkarton | 10 oder 20 Spulen oder vereinbarte Sonderaufteilung |
3. Physische Muster vor der Serie freigeben
Nach der grundsätzlichen Abstimmung erstellt WJ je nach Gestaltung die nötigen Werkzeuge sowie physische Verpackungsmuster oder Musterprodukte. Dabei werden die tatsächliche Verpackung, die Filamentfarbe und der Etiketteninhalt geprüft.
Diese zweite Bestätigung folgt auf die erste Prüfung der Spezifikationen. Laut WJ beginnt die Serienfertigung erst, wenn der Kunde die physischen Muster und Auftragsdetails freigegeben hat. Druckvorlage, Referenzmuster und Spezifikationsliste sollten dieselben freigegebenen Anforderungen enthalten.
4. Produktionsplanung und Auftragsumfang vereinbaren
Nach eigenen Angaben verfügt WJ über 70+ Produktionslinien und eine Fabrikfläche von 10.000+ m². Die Beschäftigten arbeiten im Schichtbetrieb für eine kontinuierliche 24-Stunden-Produktion mit Fokus auf gleichbleibende Qualität und Versorgung.
Für einen 40HQ-Auftrag nennt WJ als Referenz rund 20.000 Spulen und 25–35 Tage von der Produktion bis zur Lieferung. Bestätigen Sie den konkreten Ladeplan, die Spulen- und Verpackungskonfiguration, die Musterfreigaben und den vereinbarten Liefermeilenstein. Die Referenz ist kein fester Zeitplan für jede Sendung.
5. Liefervereinbarung und Übergabeort bestätigen
Vor Produktionsbeginn klärt WJ auch, ob FOB, EXW oder DDP vereinbart wird und an welchem Ort die fertige Ware zu liefern oder zu übergeben ist. Halten Sie die gewählte Vereinbarung und den genauen Ort in den Auftragsunterlagen fest.
Nach der Auftragsbestätigung prüft WJ Produkt- und Lieferdetails nochmals mit dem Kunden. Ziel sind eine verlässliche Versorgung und gleichbleibende Qualität durch dieselben freigegebenen Anforderungen vom ersten Briefing über Muster und Fertigung bis zur Übergabe.
Einkaufshinweise
| Anfrage vorbereiten | Material und Menge je Farbe; Standard- oder Sonderfarben. |
|---|---|
| Vor der Serie freigeben | Physische Verpackung, Farbe, Spulendruck und Etiketteninhalt. |
| Umkarton | 10 oder 20 Spulen oder eine bestätigte Sonderaufteilung. |
| Zeitliche Referenz | 40HQ: rund 20.000 Spulen; laut WJ 25–35 Tage von Produktion bis Lieferung. |
| Liefervereinbarung | FOB, EXW oder DDP; Liefer- beziehungsweise Übergabeort bestätigen. |